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Ob es um den ausgiebigen Sommerurlaub mit Kindern oder Pärchentrips geht – aufgrund des mediterranen Klimas gilt Kroatien bei vielen als optimales Reiseziel. Die Adriaküste, kroatische Küche und gute Erreichbarkeit sorgen aktuell dafür, dass das Interesse an Kroatien wächst. Der Tourismus boomt also – wer das Land und seine Städte deshalb außerhalb der typischen Hot-Spots genießen möchte, liegt mit einem fahrbaren Untersatz richtig. Doch was ist bei einer solchen Fahrt durch Kroatien zu beachten?
Beim Roadtrip durch Kroatien müssen Mautgebühren berücksichtigt werden
Je nach Strecke kann es auf Kroatiens Autobahnen zu Mautgebühren kommen. Bisher konnten die Kosten bar oder mit Hilfe einer elektrischen Mautbox gezahlt werden – 2026 wird jedoch die digitale Vignette für Kroatien eingeführt. Sie soll die Entstehung von Staus vermeiden und Fahrern einen reibungslosen Vorgang bei der Auf- und Abfahrt ermöglichen. Im Herbst 2026 sollen Mautstationen vollständig abgeschafft werden, was auch zum schnelleren Erreichen von Reisezielen führt. Die Gebühren richten sich übrigens nach der Fahrzeugart, Strecke und dem Vorhandensein eines Anhängers.
In Kroatien sind teilweise noch Landminen zu finden
Bis heute sind noch Überreste des Balkankrieges in Kroatien spürbar. Dazu gehören Landminen, die insbesondere an den Grenzen zu Serbien und Ungarn vorkommen können. Trotz umfangreicher Aufräumarbeiten lassen sich Landminen in einigen Gebieten Kroatiens nicht ausschließen, etwa auch in Westslawonien oder im südwestlichen Grenzgebiet zu Bosnien und Herzegowina. Minenfelder werden mit dreieckigen Warnschildern gekennzeichnet. Hier sollten Reisende keinesfalls von allgemeinen Straßen und Wegen abkommen oder Vierbeiner frei laufen lassen, im besten Fall meiden sie die Gebiete gänzlich.
Roadtrip durch Kroatien mit dem Vierbeiner
Soll der beste Freund des Menschen ebenfalls bei einer Rundreise durch Kroatien auf seine Kosten kommen, funktioniert dies am besten, wenn Herrchen und Frauchen alle Heimtier-Reisebestimmungen beachten. Dazu gehört, dass zur Einreise ein EU-Heimtierausweis benötigt wird. Darüber hinaus ist eine Tollwutimpfung vonnöten: Sie sollte vor mehr als 21 Tagen vorgenommen worden sein, um einen vollständigen Immunschutz gewährleisten zu können. In Kroatien besteht eine Leinenpflicht, die Hundehalter unbedingt berücksichtigen sollten. Wer Listenhunde mit sich führt, sollte außerdem an einen passenden Maulkorb denken. Eine rechtzeitige Gewöhnung des Tieres ist zwingend nötig, um das Geschirr vor Ort richtig einsetzen zu können.
Übrigens: Für Hundehalter ist auch wichtig, dass der beste Freund des Menschen in Kroatien an öffentlichen Stränden nicht willkommen ist. Stattdessen sollten hundefreundliche Strände aufgesucht werden, die es auch in Kroatien zahlreich zu finden gibt. Auch hier sollte an die Leinenpflicht gedacht werden – vor allem, wenn sich andere Menschen in unmittelbarer Nähe befinden.
Diese Gefahren sollten Reisende in Kroatien bedenken
Neben Landminen können auch Naturgefahren Einfluss auf den Roadtrip durch Kroatien nehmen. Im Sommer treten vor allem Waldbrände häufig auf, sodass Reisende bei Outdoor-Aktivitäten unbedingt informiert bleiben sollten. Das Auswärtige Amt informiert beispielsweise über das aktuelle Geschehen und warnt im Ernstfall vor dem Einreisen in entsprechende Gebiete. Neben Waldbränden kommen auch Erdbeben vor: Die meisten verlaufen glimpflich, aber es besteht auch ein gewisses Risiko für schwerere Erdbeben. Das ist vor allem im Gebiet rund um Zagreb der Fall.









